Willys Fernreisemobiltreffen 2017

Auf die Kisten fertig los

Letztes Jahr bin ich noch mit der Africa Twin zum Treffen gefahren um mal zu gucken was es so gibt. Dieses Jahr habe ich schnell meine paar Sachen im Auto verstaut und bin nach der Arbeit losgefahren. Immerhin 700km lagen vor mir und ich wusste ich muss eine Nacht irgendwo verbringen. Das sollte aber so nah am Ziel wie möglich sein. Am Abend war es ruhig und leer auf der Autobahn bis plötzlich die Hupe an ging und nicht mehr abzuschalten war. Mitten in der Nacht in einer Baustelle und mit einem drängelnden LKW hinter mir fahre ich also hupend durch die Nacht bis zum Ende der Baustelle. Es war wohl nur ein Relais das eine Fehlschaltung hatte, denn nachdem ich die Sicherung rausgezogen hatte war alles wieder in Ordnung.

Nach dem kleinen Schock habe ich mir einen Platz für die Nacht gesucht. Am nächsten Morgen ging es dann problemlos weiter bis zu Willys treffen.

Ankunft am Freitag

Ich dachte früh dran zu sein aber der Platz war schon gut gefüllt. Besonders von den großen Fahrzeugen waren schon viele da. Zum Glück ist zwischen den großen noch Platz genug für mich. Zwischen zwei Unimogs und einem alten THW LKW wurde mir ein Bier in die Hand gedrückt, ein Platz unter einem Pavillon angeboten und schon war ich angekommen.

Einmal angekommen habe ich mich gleich mal umgesehen. Riesige MAN Kat waren wie schon letztes Jahr neben vielen Unimogs, Defendern, Landcruisern und allen möglichen alten und neuen Mobilen da. Diese Jahr war ich nicht auf der Suche nach einem Auto sondern nach Ausrüstung. Insbesondere Dieselkanister, Sandbleche, Scheinwerfer und Schleppgurte wollte ich kaufen.

Shoppen am Samstag

Am Freitag habe ich mir einen Überblick verschafft, am Samstag bin ich einkaufen gegangen. Direkt neben mir hat Torsten zufällig Kanister verkauft. Also habe ich gleich mal fünf Stück gekauft. Bei einem Niederländer am anderen Ende des Platzes habe ich ein paar Gurte bekommen. Leider gab es keine Sandbleche und auch keine vernünftigen Scheinwerfer.

So habe ich den Rest des Tages damit verbracht mir noch mehr Mobile anzusehen und ein paar Videos zu machen. Am Abend gab es wieder verschiedene Vorträge aus aller Welt. Unter anderem bin ich so durch Nord- und Südamerika mit dem Motorrad gefahren, Rudi hat uns mitgenommen auf eine Tour durch die Mongolei und zum Schluss ging es noch mit dem Moped durch Laos. Es gebe noch viel mehr interessante Vorträge aber die Gespräche mit anderen Reisenden waren ebenso interessant.

Bis zum nächsten Jahr

Besonders gut war es sich mit anderen über die Ausbauten und verschiedenen Vorlieben für Ausrüstungsgegenstände zu unterhalten. Zum Beispiel einen Wasserfilter mit 20 Litertank in der Größe eines Benzinkanisters kam gleich mal ganz oben auf meine Einkaufsliste.

Das Beste am Sonntag ist die dezente Dieselwolke, die den ganzen Tag über dem Gelände liegt und immer wieder von den andauernd startenden alten Dieselmotoren weiter gefüttert wird. Nach und nach fahren die meisten nach Hause und man hat die Gelegenheit die Autos auch mal in Bewegung zu sehen. Zugegeben, sie sehen nicht besonders anders aus, wenn sie stehen.

Es war ein sehr schönes Wochenende mit vielen netten Leuten von dem ich viele gute Tips und Eindrücke mit nach Hause genommen habe.

1 Kommentar

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Anonymousantworten
September 08 um 04:09 PM

Hallo Philip, hallo Rieke!
Man ist das eine schöne Landschaft!!!!!-ich sitze noch am Computer in der Firma…hier regnet es und ich glaube wir haben 14Grad?
Ich verfolge Eure Riesentour mit Begeisterung.
Viel viel Spaß und bleibt gesund…bis bald !
Liebe Grüße vom grauen Hermannplatz
😉 Claudia-M.

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