Reichweitenverlängerung

Auch wenn der Dachgepäckträger noch nicht auf dem Dach ist, ist er schon fertig und einsatzbereit. Bisher haben wir ihn nur nicht gebraucht und darum auch nicht durch die Gegend gefahren.

Trotzdem kann man etwas sinnvolles mit ihm machen. So war von Anfang an unser Plan vier Dinge auf dem Dach zu transportieren.

1. Solarzellen

2. Eine Alukiste für mehr Stauraum

3. Diesel- bzw. Wasserkanister

4. Ein zusätzliches Ersatzrad

Ursprünglich wollte ich die Halterungen für die Dieselkanister selber bauen. Nachdem ich aber rausgefunden habe, dass die Materialkosten ca. 20€ sind, das ganze super viel Arbeit macht und auch noch total schwer wird, habe ich mich entschieden einfach welche zu kaufen. Denn die gekauften kosten ungefähr 25€, machen keine Arbeit und sind viel leichter. Und da ich bei Willys Reisemobiltreffen schonmal fünf Kanister gekauft habe, hätte ich das ganze auch gleich mehrmals machen müssen.

Tetris ohne Musik

Das erste was getan werden musste, war mir Gedanken zu machen wie ich die Kanister auf dem Dach befestigen möchte. Um das herauszufinden habe ich eine Weile mit einem großen Pappkarton den Kanistern und einem riesigen Plastikeimer Tetris gespielt. Denn um zu wissen wie ich die Dinge befestigen kann, muss ich wissen wo ich sie befestigen will. So habe ich also die Einzelteile wie bei Tetris eine Weile hin und her geschoben und versucht sie so platzsparend und benutzerfreundlich wie möglich anzuordnen. Nur die richtige Musik hat gefehlt.

Neues Befestigungssystem

Am Ende habe ich mir ein System ausgedacht, das man zwischen den Hauptträgern befestigen kann. Ein Aluminiumprofil kann mit zwei „Hütchen“ zwischen zwei Hauptträgern gehangen werden und über die gesamte Breite des Dachgepäckträgers verschoben werden. Dies Hütchen werden mit einem Flachstahl von unten verschraubt und sind so fest mit dem Dachgepäckträger verbunden. So habe ich ein flexibles System das in einer Ebene mit den Hauptträgern liegt und mir genug Flexibilität bietet.

Ich habe also aus zwei Winkelprofilen und einem Flachstahl diese Hütchen geschweißt und anschließend in Streifen geschnitten. Da ich recht viele Hütchen brauche, habe ich gleich mal zwanzig gebaut. Das hat natürlich eine ganze Weile gedauert. Letztendlich konnte ich aber doch noch ein paar Aluprofile zuschneiden und schauen ob das ganze so einigermaßen funktioniert. Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen die Kanisterhalterungen tatsächlich zu befestigen und ich bin gespannt ob alles so funktioniert wie gedacht. Das mache ich dann am kommenden Wochenende.

2 Kommentare

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6. Mai 2018 um 23:11

Hallo! Fahrt ihr in diesem Jahr auch nach Enkirch?

Philipantworten
7. Mai 2018 um 19:58
– Als Antwort auf: Uwe

Hallo Uwe, ich hatte es eigentlich fest in meinem Kalender stehen und mich schon das ganze Jahr drauf gefreut. Leider ist jetzt aber doch noch etwas dazwischen gekommen. Dafür versuche ich zum Bus Bastler Basecamp zu fahren.

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