Gasflaschenkasten

Aller Anfang ist schwer

Eigentlich ging es ganz gut los. Wir haben die Isolierung auf der Bodenplatte fixiert und das ganze zum erstmal letzten Mal ins Auto gewuchtet. Aber schon als wir die Bodenplatte festschrauben wollten, haben wir festgestellt, dass die Schrauben, die ich zwei Wochen lang versucht habe zu bekommen, nicht passen. Nach kurzem Überlegen haben wir gemerkt, dass zum Glück vier der sechs Schrauben schon irgendwie funktionieren sollten. Die anderen beiden habe ich in die Platte eingelassen. So waren sie wieder lang genug um das Gewinde im Boden zu erreichen.

Los gehts

Der Boden ist drin und fest. Das heißt wir können Maße nehmen. Rieke hat gleich angefangen eine ambitionierte Konstruktion für den Kasten zu entwerfen. Leider scheitert ihre Planung an meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Mit einer Handkreissäge ohne richtigen Anschlag habe ich die viele Gehrungsschnitte nicht hinbekommen. So sind wir etwas frustriert am Abend nach Hause gefahren. Haben einige Stunden mit tüfteln verbracht und doch kaum was geschafft.

Zweiter Versuch

Wir haben uns dann doch für eine einfache Konstruktion mit rechten Winkeln entschlossen. Auch das Problem mit dem Ausfransenden Holz haben wir in den Griff bekommen. Erstmal haben wir das Holz mit einem Cutter angeritzt und dann mit Klebeband die Schnittfläche angeklebt. So wurden die Schnittkanten auch Quer zur Maserung des Holzes ziemlich gut. Die vier Wände waren relativ schnell zugeschnitten und verleimt. Die Ecken sind zusätzlich mit kleinen Winkel unterstützt. Sollte sich mal was bewegen und eine Leimfuge aufbrechen, halten die Winkel alles zusammen. Noch bin ich nicht ganz sicher wie man den Deckel öffnen kann. Ich würde es gerne vermeiden, dass man Scharniere in der Arbeitsfläche hat. Aber das Problem kann ich immer noch lösen.

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