Fisch, Wandern und Meer

Dieses Jahr haben wir keinen großen Urlaub geplant. Über das ganze Jahr verteilt gab es immer wieder viele Termine die uns wichtig waren und für die langsam aber sicher unser Urlaubstagekonto geschrumpft ist. 

Wir haben es trotzdem geschafft nach Bornholm zu fahren. Eine Woche haben wir in einem Ferienhaus mit Riekes Eltern plus Schwester und Mann verbracht. 

Rituale

Bornholm ist für seinen geräucherten Fisch recht bekannt. So konnten auch wir nicht genug davon bekommen. In den meisten größeren Orten gibt es ein Restaurant mit Räucherei in denen auch wir uns regelmäßig mit Fisch versorgt haben. Mit einer guten Scheibe Brot, etwas Butter und Salz waren wir oft glücklich.

Vor dem Frühstück sind einige von uns zum Meer gelaufen um schwimmen zu gehen. Vor dem Frühstück eine Erfrischung für den Tag zu bekommen war natürlich wunderbar. Rieke hat allerdings das Bett bevorzugt und ist erst später schwimmen gegangen.

Der Ausflug zu dem alten Gefängnis am „Hammershus“, ganz im Norden der Insel, gehört für uns ebenfalls zu einem Urlaub auf Bornholm dazu. Genau wie der Regen auf dem Weg dahin. Da dieses Jahr der Sommer aber dem Regen keine Chance gibt, gab es auch nur drei Regentropfen. Wobei auch die nicht wirklich bestätigt wurden.

Was gab es noch?

Die kleine Insel Christiansø liegt vor Bornholm und war von unserem Wohnzimmer deutlich zu sehen. Nach einer einstündige Fährfahrt können wir uns die Insel dann auch mal aus der Nähe ansehen. Die mit der Zeit immer wieder weiter ausgebaute Festung ist inzwischen eine wunderschöne Insel mit kleinen bunten Häuschen, Kegelrobben auf den Felsen und den alten Festungsanlagen  ein schönes Ausflugsziel. 

In der Mitte von Bornholm kann man im Wald verborgen eine über tausend Jahre alte Festungsanlagen bewundern. „Gamleborg“ und „Lilleborg“ liegen ganz in der Nähe vom „Ekkodalen“ mit seiner überraschend rauen und steilen Felswand. Ohne große Probleme kann man sich alle Sehenswürdigkeiten zu fuß ansehen.

Zwischendurch

Zwischen den Ausflügen haben wir viel gelesen, und etwas Ruhe genossen, am Abend ein kühles Bier getrunken und endlich mal wieder etwas Sport getrieben. 

Am Ende war es eine wunderbare Woche in der wir konnten unsere Batterien aufladen konnten.

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