Das TFF Rudolstadt

Diesem Wochenende haben wir wie jedes Jahr lange entgegengefiebert. Es war das Wochenende des TFF Rudolstadt. Dem weltgrößten Folk-Roots-Weltmusik Festival Deutschlands. Im letzten Jahr waren über 100.000 Leute auf dem Festival, zwei davon waren auch letztes Jahr schon wir.

Leider konnten wir nicht gleich zu Beginn des Festivals anreisen und haben uns darum noch den Montag freit genommen um wenigstens am Sonntag alle Konzerte mitnehmen zu können.

Wie immer war das Wetter fantastisch und so sind wir als erstes in die Saale gesprungen um uns abzukühlen. Das obligatorische Fischbrötchen und die Bratwurst waren schnell gegessen und wir bereit für das Festival.

Wie immer sind wir durch die Gassen und Straßen geschlendert und haben überall wo gute Stimmung war eine Pause eingelegt. Am Ende haben wir den halben Tag gebraucht um auf die Burg zu kommen. Es ist immer wieder schön vor den vielen kleinen und großen Bühnen ein bisschen auszuruhen und neue Musik zu hören.

Auf den großen Bühnen im Park gab es natürlich auch super Konzerte. Am meisten Spass hatten wir bei „Omiri“ und bei „Chico Trujillo“

„Omiri“ hat traditionelle portugiesische Lieder und alle möglichen Klänge von traditionellen Musikinstrumenten benutzt um daraus neue Musik zu machen. Das war manchmal nicht nur lustig, es hat auch immer Spass gemacht.

„Chico Trujillo“ dagegen kommen aus Valparaiso. Rieke und ich sind selber schon durch die schöne Hafenstadt in Chile geschlendert und hatten daher ungefähr eine Idee was auf uns zukommt. Die Musik hört man hier zwar nur selten, aber gute Laune hat sich schnell im Publikum verbreitet. So haben wir zusammen mit hunderten anderen vor der Bühne getanzt und wurden von der wilden Performance der Chilenischen Musiker angesteckt.

Am Samstagabend haben wir mit „Odisee“ dann noch einen Ausflug in die Hip Hop Sphären von Washington DC gemacht.

Neben den musikalischen Highlights haben wir dieses Mal in unserem Auto gemütlich schlafen können.

Wie jedes Jahr war es also auch dieses Jahr ein tolles Wochenende. Allerdings hoffe ich, dass wir im nächsten Jahr schon unterwegs sein werden.

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