Dachgepäckträger, es geht los

In den letzten Wochen haben wir vieles gemacht, aber nicht immer nur an unserem Auto gebastelt. Nachdem wir unseren Gaskocher eingebaut haben, mussten noch sehr viele kleinere Dinge gemacht werden. Überall gab es etwas zu tun und vorzubereiten.

Mal wieder ein größeres Projekt

Darum wird es mal wieder Zeit für eine größere Veränderung an unserem Auto. Der Dachgepäckträger wird ein wichtiger Bestandteil unseres Autos sein. Es sollen neben einer Dachbox, zusätzliche Dieselvorräte, ein Ersatzrad und Solarpaneele auf dem Gepäckträger ihren Platz finden.

Bisher hatten wir einen recht großen Dachgepäckträger den die Feuerwehr zum Transport von Leitern verwendet hat auf unserem Auto. Diese gute Grundlage wollen wir für den neuen Gepäckträger nutzen. Er soll etwas flacher und damit billiger auf den Fähren und aerodynamischer werden. Um das Gewicht besser auf die Dachreling des Autos verteilen zu können müssen zusätzliche Füße her und insgesamt soll der Gepäckträger leichter und stabiler werden.

Wenn ihr euch jetzt fragt wie zur Hölle der Gepäckträger leichter und gleichzeitig stabiler werde soll, kann ich euch nur sagen: Aluminium. Die Füße bleiben wie sie sind. Allerdings möchte ich alle Quer- und Längsverbindungen durch Aluminiumprofile ersetzen. Diese werden an den Füßen verschraubt und ermöglichen uns so auch noch den Gepäckträger im Innern des Autos zu lagern. Das könnte für eine Verschiffung im Container wichtig sein.

Endlich mal wieder was mit Metall

So bin ich also losgezogen und habe zu allererst zwei Millimeter dickes Stahlblech besorgt. Aus diesem Blech habe ich den Hauptkörper des Fußes ausgeschnitten und zweimal so gebogen, dass eine Art Schuh entsteht. Dieser wird dann den Gepäckträger daran hindern während der Fahrt abzuheben. Mit einem Distanzstück und einer kopflosen Schraube wurde dann daraus der fertige Halter.

Die eigentlichen neuen Füße habe ich aus einem Stück Rechteckrohr das ich von der bisherigen Konstruktion abgeschnitten habe gefertigt. Das war ziemlich leicht. An einem Ende des Rohres habe ich die Farbe abgeschliffen und das Rohr im Schraubstock zusammengedrückt. Damit sich das Gewicht noch besser verteilt, habe ich anschließend ein kleines Querstück daran geschweißt. So entsteht ein T-Stück. Dieses T-Stück steht dann auf der Dachreling des Gepäckträgers.

Was noch kommen soll

Der neue Gepäckträger soll insgesamt zehn Füße bekommen. Die Aluminiumverstrebungen werden mit den Füßen verschraubt um möglichst flexibel abnehmbar zu sein. Wo dann was am Ende hinkommt wissen wir noch nicht. Das müssen wir aber zum Glück auch noch nicht. Nachdem die Füße fertig sind, müssen erstmal die Aluminiumprofile für die Querstreben besorgt und zugeschnitten werden. Zum Schluss müssen die neuen und alten Teile alle noch lackiert werden. Ich habe da an ein dezentes Feuerwehrrot gedacht. Sobald es soweit ist, sage ich euch aber Bescheid.

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